Nelson Mandela

mandelaDer Tod von Nelson Mandela markiert für alle entwicklungspolitisch interessierten Menschen einen Einschnitt. Auch für uns im Fairen Handel war Nelson Mandela eine beeindruckende Persönlichkeit und ein Vorbild im Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung. Der Mut, aufzustehen gegen das System der Apartheid beflügelte auch in der Weltladen-Bewegung viele, ihren kleinen Beitrag zur Überwindung der Rassendiskriminierung zu leisten. In den Weltläden der 80er Jahre gehörte die Jutetasche mit dem Aufdruck „Südafrikas Zukunft ist schwarz“ ebenso zur Grundausstattung wie die Materialien der Anti-Apartheid-Bewegung, etwa zum Früchteboykott.

Genauso wie Mandelas Kampf für die Freiheit seiner Brüder und Schwestern beeindruckte uns alle sein Kampf für Gerechtigkeit. Denn Gleichheit, die nur auf dem Papier steht, ist keine Gleichheit und Freiheit, die durch Armut nicht genutzt werden kann, ist keine Freiheit.

Umso bewundernswerter, wie energisch Mandela sich trotz seiner jahrzehntelangen Verfolgung und Inhaftierung für Versöhnung einsetzte. Mit der gleichen Entschiedenheit, mit der er gegen Unrecht gekämpft hatte, verschaffte er Südafrika eine Chance für eine friedliche Zukunft.

Dieser Artikel wurde am 16.12.2013 um 16:56 veröffentlicht

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